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Ansätze Ihre Konversion im Online-Shop zu steigern
16 Ansätze Ihre Konversion im Online-Shop zu steigern
Von Karsten Büttner
Aufmerksamkeit
ist nur die erste Hürde im Online-Marketing. Wenn es darum geht,
dass jemand ein Produkt kauft, haben wir das Optimierungsfeld
Konversion betreten. Erfahren Sie, welche 16 Ansätze Sie nutzen
können, um Ihre Konversionsrate systematisch zu verbessern.
Wenn Sie die unterschiedlichen Punkte testen, sollten Sie darauf
achten, diese Tests lange genug durchzuführen. Es kann bei der
Konversion zu saisonalen Schwankungen kommen. Neben diesen Schwankungen
ist generell der Faktor Zeit entscheidend. So kann ein bestimmtes
Bestellformular zunächst einmal höhere Klick- und Konversionsraten
aufweisen. Im längeren Turnus jedoch können sich diese Ergebnisse
noch verändern.
1. Testen Sie mittels einer Pay-Per-Click-Kampagne, welche Überschriften
die beste Konversionsrate hervorbringen.
Der Text Ihrer Seite(n) ist von höchster Bedeutung. Besonders
gilt dieses für Überschriften. Sie sind am stärksten beteiligt,
wenn man einen ersten Ansatz für Optimierung sucht.
2. Wenn Sie Pay-Per-Click-Kampagnen nutzen, sollten Sie neben
dem Klicktracking auch die Konversion messen. so können Sie für
die Konversion nicht relevante Suchworte künftig vermeiden und
können Ihren Marketingetat auf die wirklich ertragreichen Suchworte
konzentrieren.
3. Reduzieren Sie die Ladezeiten Ihrer Seiten, indem Sie Grafiken
so klein wie möglich, aber so groß wie nötig machen.
4. Lernen Sie Ihre Zielgruppe besser kennen und segmentieren Sie
die Angebote danach.
5. Stellen Sie möglichst viele Bezahlmöglichkeiten bereit. Das
Hinzufügen einer einzigen zusätzlichen Bezahlmöglichkeit kann
die Konversion um bis zu 10 Prozent steigern.
6. Sorgen Sie mit einer klaren Datenschutzerklärung, was Sie mit
den Daten Ihrer Interessenten und Kunden tun werden.
7. Nutzen Sie die unabhängigen Shopsiegel, wie z.B. Trusted Shops,
um Ihren Besuchern Vertrauen zu vermitteln.
Allein die Prüfsiegel bescheren den Shopbetreibern Mehreinnahmen,
für die sich die Investition in die Prüfsiegel allemal lohnt.
8. Reduzieren Sie die Anzahl der Bestellschritte. Machen Sie im
Vorfeld deutlich, wie die Bestellung vonstatten geht.
9. Leiten Sie Ihre Kunden durch die Bestellung. Sie können dieses
durch nummerierte Schritte oder durch ein Farbschema unterstützen.
10. Reduzieren Sie insgesamt die erhobenen Daten auf das absolute
Minimum. Insbesondere die erste Seite im Bestellvorgang sollte
sehr leicht und schnell abzuarbeiten sein. Daten die anderweitig
im System bereit stehen, sollten nicht ein weiteres Mal abgefragt
werden.
11. Erheben Sie die wesentlichen Kontaktdaten wie Name, Telefon
und E-Mail, damit Sie Bestellabbrecher gegebenenfalls nochmals
kontaktieren können. Das Versandhaus Quelle arbeitet mit dieser
Technik. Wer seinen Warenkorb unverhofft hat stehen lassen, erhält
per E-Mail eine Nachricht, dass der Kaufvorgang noch nicht abgeschlossen
sei. Ein direkter Link in der Erinnerungsmail sorgt dafür, dass
der Kaufvorgang schnell und leicht abgeschlossen werden kann.
12. Platzieren Sie Ihren Bestellknopf auf Verkaufsseiten immer
in gleicher Weise und immer so, dass er leicht zu finden ist.
13. Ermöglichen Sie im Bestellformular noch die nachträgliche
Änderungen von bestellrelevanten Informationen wie zum Beispiel
die Anzahl der zu bestellenden Produkte.
14. Unterliegt das Produkt keiner Preisbindung, testen Sie unterschiedliche
Preise, Rabatte, Zugaben. Finden Sie heraus, wo der höchste wahrgenommene
Wert und der höchste Preis korrelieren.
15. Testen Sie eine kostenfreie Servicenummer, die auf jeder Bestellseite
zu lesen ist.
16. Testen Sie zudem ein Callback-Formular, das bei Kaufabbrüchen
als Pop-Up erscheint.
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