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Sie Kostendeckung von Werbekampagnen einfach berechnen
Wie Sie Kostendeckung von Werbekampagnen einfach berechnen
Von Karsten Büttner
Böse
Überraschung am Monatsende. Die Kampagne hat reichlich Verluste
verursacht. Doch wie können Sie Ihre Werbekampagne schon im Vorfeld
absichern?
Manchen Websitebetreiber graust es, wenn er am Monatsende feststellen
muss, dass bestimmte Kampagnen Verlust gebracht haben. Anhand
einer Break Even-Bestimmung können Sie Ihre Verluste bereits einplanen
oder entscheiden, diese oder jene Kampagne eben nicht durchzuführen.
Prognose und Break Even-Bestimmung
Wenn Sie eine Werbekampagne starten wollen und die Rahmendaten
haben, können Sie im Vorfeld berechnen, wo der sogenannte Break
Even liegt. Das ist der Punkt, an dem die Ausgaben gerade von
den Einnahmen gedeckt werden. Man spricht dann auch von der schwarzen
Null.
Besonders einfach funktionieren diese Kostenschätzungen bei Pay-per-Click-Anbietern,
also Google, Overture und Miva (Ex-Espotting).
Die Frage ist also, welche Konversionsrate muss ich mindestens
erzielen, damit zumindest die Fremdkosten der Kampagne gedeckt
sind.
Die Formel dafür lautet:
Break Even Konversionsrate = Kosten pro Klick x 100 / Gewinn pro
Bestellung
Nehmen wir an, bei einer durchschnittlichen Bestellung erwirtschaften
Sie 20 Euro Gewinn.
Ein Klick kostet Sie 0,30 Euro.
Da sich die Konversionsrate auf 100 Klicks bezieht, multiplizieren
wir den Klickpreis mal 100:
0,30 x 100 / 20 = 1,5 %
Ihre Konversion muss also mindestens 1,5 Prozent betragen, damit
Ihre Kosten gedeckt sind. Um einen wirklichen Gewinn beim ersten
Einkauf zu erwirtschaften, müssten Sie also über dieser Konversionsrate
liegen!
Damit Sie nicht übermütig werden: Durchschnittliche Konversionsraten
in Online-Shops liegen zwischen 1,5 - 3 Prozent.
Ich stelle Ihnen ein kleines Werkzeug auf Excel-Basis zur Verfügung,
mit dem Sie verschiedene Varianten parallel durchrechnen und miteinander
vergleichen können. Sie können hier verschiedene Klickpreise (eines
Anbieters oder für unterschiedliche Schlüsselbegriffe) und die
Gewinnspannen eingeben.
Das Schöne: Sie müssen noch gar nicht wissen, wieviele Klicks
Sie am Ende pro Kampagne tatsächlich erzielen. Anhand der Rahmendaten
wissen Sie einfach, wieviel Prozent derjenigen, die geklickt haben,
zu Käufer werden müssen.
Anhand der Rechenergebnissen der Break-Even-Konversionsrate können
Sie vorher festlegen, ob Sie Verluste bei der Erstkundengewinnung
akzeptieren oder ab wann eine Kampagne abzubrechen ist. Das heißt,
Sie müssen nicht erst einen Monat oder länger warten, um herauszufinden,
ob eine Kampagne taugt oder nicht.
Kostenloses Werkzeug zur Berechnung der Break-Even-
Konversionsrate (Microsoft Excel)
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