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Werben im Internet
Werben im Internet
Von Ralf
Senftleben
Jeder,
der das Internet für Marketing nutzen will, sollte die wichtigsten
Werbeformen kennen.
Wenn Sie die Grundlagen für
erfolgreiche Werbung geklärt haben können Sie sich darüber
Gedanken machen, welche Werbeformen im Internet für Sie Sinn
machen.
Hier möchte ich Ihnen hier die wichtigsten Werbemöglichkeiten
vorstellen:
- Bannerwerbung auf Websites,
- Textanzeigen auf Websites,
- Textanzeigen in Newslettern,
- Marktplätze und Branchenbücher und
- E-Mail-Werbung
- Partnerprogramme
Bannerwerbung
Bei Bannerwerbung wird auf der Website des Werbeträgers
Ihre Werbegrafik (Werbebanner) dargestellt. Klickt ein Besucher
des Werbeträgers auf Ihr Banner, gelangt er dann zu Ihrer
Homepage.
Solche Werbebanner kennen Sie bestimmt selbst, weil sie eines
der meistgenutzten Werbemöglichkeiten im Internet sind.
Normale Preise für die Einblendung von Werbebannern liegen
zwischen 20 und 100 DM pro 1.000 Einblendungen. D.h. dafür,
dass Ihr Werbebanner 1.000 mal angezeigt wird, bezahlen Sie zwischen
20 und 100 DM, je nach Werbeträger.
Die Nutzer der Werbeplattform klicken natürlich nicht bei
jeder Einblendung auf Ihr Banner. Normal sind Klickraten zwischen
0,5% bis 2% d.h. pro 1.000 Einblendungen Ihres Banner klicken
sich nur 5-10 Nutzer auf Ihre Homepage durch.
Bei einem Preis pro 1.000 Einblendungen von 50 DM und einer Klickrate
von 1% bezahlen Sie demnach für jeden Besucher Ihrer Homepage
5 DM.
Viele Anbieter bieten übrigens auch die Abrechnung nach
Klicks oder nach festen Zeiträumen an. Das heißt, dann
bezahlen Sie nur jeden Klick auf Ihr Banner oder zahlen pauschal,
wenn Ihr Banner bspw. einen Monat auf der Website des Werbeträgers
erscheint.
Obwohl es auch mit Bannerwerbung durchaus möglich ist, profitable
Werbung zu betreiben würde ich kleinen Unternehmen und Selbständigen
erst einmal andererWerbeformen empfehlen.
Mehr Infos über Banner und vor allen, darüber, wie
man die Klickraten eines Banners steigert finden Sie unter www.bannertips.com
(Umfassend, aber leider in englisch)
Textanzeigen auf Websites
Neben Werbebannern bieten Werbeträger auch manchmal kleine
Textanzeigen auf ihrer Website. Abgerechnet werden Textanzeigen
meist, wie auch grafische Werbebanner. Jüngste Untersuchen
haben übrigens gezeigt, dass Textanzeigen deutlich bessere
Erfolgsquoten haben, als herkömmliche Bannerwerbung. Das
gilt besonders, wenn sie in den redaktionellen Teil der Website
eingebunden sind.
Werbung in Newslettern
Eine der im Augenblick erfolgversprechendsten Formen von Werbung
im Internet sind Textanzeigen in E-Mail-Newslettern.
Hier wird Ihr Anzeigentext in den Text des E-Mail-Newsletters
eingefügt und mit dem Newsletter an alle Abonnenten versendet.
Diese Art ist also vergleichbar mit normalen Anzeigen in Zeitschriften,
wobei Anzeigen in Newslettern gegenüber Zeitschriften eine
deutlich höhere Sichtbarkeit haben, weil die Anzahl Anzeigen
meist auf 3-10 Stück begrenzt ist.
Die Erfolgsquote bei Newsletter-Werbung liegt durchschnittlich
zwischen 1% und 10% - abhängig vom Werbeumfeld, Anzeigentext
und beworbenem Angebot.
Abgerechnet wird hier meist pauschal pro Aussendung oder nach
Anzahl Abonnenten. Gängige Preise liegen zwischen 0,02 und
0,10 DM pro Abonnent. Wenn ein Newsletter mit Ihrer Werbung also
an 3000 Abonnenten geschickt wird und eine Anzeige pro Abonnent
0,10 DM kostet, zahlen Sie 300 DM pro Anzeige.
Oft finden Sie die Angabe auch in TKP (Tausender-Kontakt-Preis).
Ein TKP von 100 DM heißt, dass Sie pro 1000 Abonnenten 100
DM zahlen, also 0,10 DM pro Abonnent. Wenn Sie in einem Newsletter
werben, der einen TKP von 50 DM hat und Ihre Anzeige eine Erfolgsquote
von 2%, dann kostet jeder Kundenkontakt 2,50 DM.
Eine umfangreiche Auswahl über verschiedene Newsletter,
die Werbung anbieten, finden Sie unter: www.newsmarketing.de.
Marktplätze, Verzeichnisse und Branchenbücher
Auch im Internet gibt es Marktplätze, Verzeichnisse und
Branchenbücher, in denen Sie Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte
präsentieren können.. Einige dieser Verzeichnisse sind
kostenlos, aber viele nehmen Sie auch nur gegen eine Gebühr
auf. Manche bieten einen kostenlosen Grundeintrag und für
eine bessere Sichtbarkeit müssen Sie bezahlen.
Meist wird Ihre Präsenz in einem Marktplatz, Verzeichnis
oder Branchenbuch für einen bestimmten Zeitraum berechnet,
z.B. für ein Jahr.
Die Kosten unterscheiden sich hier sehr stark, abhängig
von Besucherzahl und anderen Faktoren.
Beispiele für Marktplätze sind z.B.
E-Mail-Werbung aber nicht ungefragt (SPAM)
Werbebriefe per E-Mail sind ein wirkungsvolles und kostengünstiges
Mittel, um Werbung für die eigenen Produkte und Leistungen
zu machen.
Was Sie dazu natürlich erst einmal brauchen, ist eine Liste
von E-Mail-Adressen, die Sie per E-Mail bewerben können.
E-Mail-Werbung lässt sich am ehesten mit herkömmlichen
Direkt-Mailings vergleichen, d.h. auch hier gilt:
- Die Empfänger persönlich ansprechen
- Nutzen kommunizieren
- Ein schriftliches Verkaufsgespräch führen
- Informieren
- usw.
Eines ist dabei ganz wichtig: Jeder der Adressanten muss ausdrücklich
damit einverstanden sein, von Ihnen Werbung per E-Mail zu erhalten.
Menschen unerwünschte Werbe-E-Mails zu schicken ,ist nicht
nur schlechter Stil, es ist auch gesetzlich verboten und Sie können
im schlimmsten Fall deswegen von einem Anwalt oder Abmahnverein
abgemahnt werden. Bei bestehenden Kunden hat es sich eingebürgert,
dass man durch den Kundenkontakt ein Interesse an E-Mails voraussetzten
kann.
Also: Niemals E-Mails zuschicken, wenn bisher noch kein Kontakt
bestand oder wenn diese Menschen nicht ausdrücklich zugestimmt
haben.
Partnerprogramme
Eine weitere spannende Werbeform ist das Partnerprogramm.
Hier bieten Sie anderen Unternehmen an, dass Sie für jede
Vermittlung eines Geschäftes (z.B. ein Produktverkauf) eine
prozentuale Beteiligung oder einen festen Betrag bezahlen.
Weiterhin stellen Sie Werbematerialen z.B. Banner oder Werbebriefe
zur Verfügung, die Ihre Werbepartner auf deren Webseiten
oder in deren Newslettern verwenden können um provisionsbasiert
für Ihre Leistungen zu werben.
Der Vorteil von Partnerprogrammen ist, dass Kosten nur entstehen,
wenn ein Kunde bei Ihnen etwas kauft oder Ihre Dienstleistung
bucht.
Somit gibt es bei dieser Form des Marketing kein finanzielles
Risiko für Sie, wie es bei anderen Werbeformen besteht, wenn
die Erfolgsquote Ihrer Werbemaßnahme zu gering ausfällt.
Der Nachteil von Partnerprogrammen ist, dass sie gewisse technische
und organisatorische Voraussetzungen verlangen. Sie müssen
z.B. eine Möglichkeit schaffen, dass vermittelte Aufträge
auch dem jeweiligen Werbepartner zugeordnet werden können.
Unter www.affili.net finden
Sie einen Anbieter, der das alles für Sie gegen eine Provision
erledigt.
Unter www.partnerprogramme.com
finden Sie Beispiele für Unternehmen, die bereits ein Partnerprogramm
umgesetzt haben.
Das waren die wichtigsten Werbeformen im Internet. Weiterführende
Informationen finden Sie auch unter: www.werbeformen.de.
In den kommenden Ausgaben zeigen wir Ihnen, wie Sie die richtigen
Werbeträger auswählen und wie Sie die verschiedenen
Werbeformen optimal nutzen.
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