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Online-PR: Nutzen Sie die Presse... - Teil 1
Online-PR: Nutzen Sie die Presse für Ihr Marketing - Teil 1
Von Klemens Wanke
Gut
gemachte Öffentlichkeitsarbeit ist nicht mit Geld zu bezahlen.
Worauf es hier in- und außerhalb des Internets ankommt, erfahren
Sie in dieser Artikelreihe.
In den ersten beiden Ausgaben dieses Newsletters
standen viele Empfehlungen und Tipps, wie kleine und große Firmen,
Handwerker und Freiberufler ihr Marketing wirkungsvoller planen
und umsetzen können. Es standen darin auch konkrete Beispiele,
was zu tun ist, um anschließend - nachdem ein Marketingplan aufgestellt
wurde - erfolgreich Dienstleistungen oder Produkte zu verkaufen.
Online PR und herkömmliche PR ist doch eigentlich das Gleiche
Dabei spielt es keine Rolle, ob dies in der "alten"
oder der "neuen" Ökonomie - im Internet - geschieht.
Die Grundsätze für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit unterscheiden
sich nicht, die Methoden bei der Umsetzung nur wenig.
Was können Sie tun, um bekannt zu werden?
In einer kleinen Artikelserie erfahren Sie hier ab sofort, was
erfolgreiche Firmen - und solche, die es werden wollen - tun,
um in der Öffentlichkeit bekannt zu werden und zu bleiben. Besonders
Letzteres wird nur zu leicht vergessen, nachdem die ersten Pressemeldung
verschickt wurde. Dabei gibt es viele gute Gründe und noch mehr
Möglichkeiten für eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit oder
PR = Public Relations, das ist dasselbe. Aber fangen wir mal ganz
von vorne an.
Was ist eigentlich PR genau?
Keine Angst, jetzt kommt keine langatmige Theorie, nur eine ziemlich
wichtige Begriffsbestimmung. Genauer: es geht darum, was PR nicht
ist. Ganz einfach: PR ist keine Werbung.
PR ist der gezielte und langfristige Versuch, Kommunikationsprozesse
zu gestalten und sie nicht dem Zufall zu überlassen. Das ist wichtig.
Denn damit haben wir den wichtigsten Unterschied zu fassen. Bei
Werbung entscheiden allein Sie, was in einer Anzeige, einem Werbefilm
oder auf einem Plakat steht. Sofern der Inhalt nicht gegen Gesetze
verstößt, wird veröffentlicht, was der Kunde wünscht - denn er
bezahlt und davon leben die Medien, die meisten sogar sehr gut.
Der Unterschied zwischen Werbung und PR
Ganz andere Regeln gelten in der Öffentlichkeitsarbeit: Die einen
- die Firmen - liefern die Informationen, die anderen - die Medien
- entscheiden allein, ob und was davon veröffentlicht wird.
Daran ändert auch die Abhängigkeit vieler Medien von der Werbung
nichts. Um es auf den Punkt zu bringen: je mehr Leser/Nutzer ein
Medium hat, desto schwieriger wird es für Firmen, eine bestimmte
Information zu veröffentlichen, die nicht das Interesse der Redaktion
findet.
Dies gilt erst recht, wenn in einer Firma etwas schief gelaufen
ist. Dann gilt: eine schlechte Nachricht für ein Unternehmen ist
ein gutes Verkaufsargument für die Medien. Denn die wissen was
ihre Leser wollen, sofern sie wirtschaftlich erfolgreich sind:
Krisen, Krawall und nackte Haut. Für gute Nachrichten haben manche
Medien extra Rubriken eingerichtet!
Nicht alles ist eine Meldung wert
Daraus folgt: was für die Mediennutzer nicht interessant ist,
brauchen Firmen auch nicht in Pressemeldungen zu veröffentlichen.
Leider halten sich nur wenige Unternehmen daran. Viele PR-Agenturen
auch nicht, weil ihnen ihr Kunde wichtiger ist als ein gutes Verhältnis
zu den Medien. Deshalb landen so viele Presseinformationen im
Papierkorb - egal, ob real oder auf dem Desktop!
Je erfolgreicher ein Medium - Spiegel, Stern, Focus, Tagesschau
- desto unabhängiger ist die Redaktion. Obwohl die großen Konzerne
in diesen Blättern werben, werden sie kritisiert, wenn es sein
muß. Sich stattdessen auf solche Medien zu konzentrieren, bei
denen die Anzeigenabteilung die Inhalte mitbestimmt, lohnt sich
selten. Zwar erscheint neben einer Anzeige auch noch die gewünschte
Information im redaktionellen Teil. Aber die Leser/Nutzer sind
nicht so dumm, wie die Verlage und ihre Kunden glauben.
Redaktionelle Unabhängigkeit heißt Glaubwürdigkeit
Das kennen Sie doch auch: Entdecke ich eine Autoanzeige neben
einem Beitrag über das neueste Modell, lese ich gar nicht weiter.
Dann rechne ich nicht mehr mit einem unabhängigen Bericht. Aber
nur deshalb kaufe ich eine Zeitschrift oder schaue mir einen Beitrag
im Fernsehen an: ich erwarte von der Redaktion eine Auswahl der
interessantesten und wichtigsten Dinge. Niemand hat mehr Zeit
und Lust, alles zu lesen, zu sehen oder zu hören. Dafür gibt es
viel zu viele Informationen und keiner interessiert sich für alles.
Nochmals: das gilt für jede Art von PR, egal auf welche Medien
sie zielt. Das ist aber kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken.
Im Gegenteil: wir benutzen ihn allerdings gründlicher, bevor wir
uns an die PR-Arbeit machen!
Die verschiedenen Arten der PR
Grob unterteilt gibt es zwei Formen der Öffentlichkeitsarbeit:
Presse-/ Medieninformationen und Veranstaltungen. Einfach und
schnell lassen sich mit Pressetexten Ergebnisse erzielen, wenn
dabei eine ganz wichtige Regel beachtet wird. Es gibt zwar immer
einen Grund zum Schreiben, aber niemals sollte eine Presseinformation
ohne erkennbar wichtigen Anlass verschickt. Das klingt vielleicht
nur schwieriger als es ist!
Wie Sie einen Aufhänger für Ihre PR-Aktion finden
Mit den folgenden Beispielen findet man schnell das passende
Thema:
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Neue Produkte und Dienstleistungen
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Personelle Veränderungen
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Runde Zahlen/Jubiläen
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Namensänderungen
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Umzug
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Umweltschutzmaßnahmen
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Aufstockung der Mitarbeiterzahl
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Messen/Ausstellungen
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Großer Auftrag
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Kooperationen
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Prominenter Kunde
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Krisenmanagement
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Bilanz/Geschäftsergebnis
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Neu im Internet
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Anwendungsbeispiele für Produkte
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Schulungs- und Seminarveranstaltungen
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Einladungen zu Pressekonferenzen etc.
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Stellungnahmen zu aktuellen Entwicklungen
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Spenden und Sponsoring
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Soziale Aktivitäten
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Neue Patente
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Neue Produktionsverfahren
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Umbau/Betriebsvergrößerung
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Neue Werbestrategien
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Hauptversammlung
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Wie gesagt, sind dies nur Beispiele. In jedem Unternehmen lassen
sich auch andere Anlässe finden, wenn gründlich genug gesucht
wird.
Wie so eine Presseinformation geschrieben wird und was dabei
beachtet werden sollte, damit sie in der Redaktion auch zur Kenntnis
genommen wird, steht im nächsten Newsletter.
Lesen Sie dazu auch unsere Artikel
PR-Grundlagen 1
PR-Grundlagen 2
PR-Grundlagen 3
Online-PR
Ein virtuelles
Pressezentrum aufbauen
Beispiel: Vorbildliches
Pressezentrum
Pressedienste nutzen
Newsletter für die PR
nutzen
Online-PR strategisch nutzen
|
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