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Artikel Warum
Sie auch die Konversion von Pay-Per-Click-Anzeigen messen sollten
Warum Sie auch die Konversion von Pay-Per-Click-Anzeigen messen
sollten
Von Karsten Büttner
Für
Direktmarketer bietet Online-Marketing hervorragende Möglichkeiten,
Werbegelder wirklich sinnvoll einzusetzen. So können Sie mit Google
Adwords oder Overture jeden einzelnen Schritt im Verkaufsprozess
analysieren. Welche Vor- und Nachteile die Erfolgsmesswerkzeuge
(Tracking-Tools) der Anbieter haben, erfahren Sie in diesem Artikel.
Sie können nur verbessern, was Sie messen können
Direktmarketing ist stets darauf bedacht ist, kritische Erfolgsdaten
zu messen. Dazu gehört auf alle Fälle das Messen der Konversion.
Denn nur so können Sie erfahren, wie Sie Ihre Marketinggelder
sinnvoll einsetzen.
Einen besonders beeindruckenden Fall erlebten wir kürzlich bei
einem Kunden, der sich bislang nur anhand der Klickraten entschied,
Maßnahmen beizubehalten oder zu verwerfen.Hatte eine Anzeige oder
ein Suchwort im Verhältnis zu anderen sehr viel schlechtere Klickraten,
so wurden diese deaktiviert. Der Kunde kontaktierte uns, als seine
Verkäufe aus der Kampagne zurückgingen und er sich diese nicht
erklären konnte.
Schnell war klar, dass wir nicht nur die Klick- sondern auch
die Konversionsrate messen mussten. Dabei stellte sich heraus,
dass einige Suchworte, die das Unternehmen deaktiviert hatte,
manchmal erheblich weniger Klicks als andere lieferte, aber gerade
diese eine hohe Umwandlung brachten. Gleiches galt für zwei der
sieben deaktivierten Anzeigen. Auch hier waren die Anzeigen, die
einen sehr speziellen Sachverhalt beschrieben, zwar von weniger
Interessenten angeklickt worden. Doch eben die Spezifizierung
war es offenbar, die auch potenzielle Kunden zuführte.
Wie funktioniert die Konversionsmessung?
Die Konversionsmessung erfolgt sowohl bei Google als auch bei
Overture mittels Cookies, die auf dem Rechner des Besuchers abgelegt
werden. Damit wird sichergestellt, dass ein Besucher, der sich
erst zu einem späteren Zeitpunkt für einen Kauf entscheidet, auch
dann noch erkannt und der Anzeige zugeschrieben werden kann.
Damit die Konversion gemessen werden kann, muss ein kleines Stück
Code installiert werden. Dieses liefern sowohl Google als auch
Overture mit einer Beschreibung, wie und wo dieser Code eingefügt
werden muss. Sie müssen dabei nicht einmal über Programmierkenntnisse
verfügen, sondern nur ein rudimentäres Verständnis haben, wie
Sie auf einer HTML- oder PHP-Seite per Kopieren den Programmierschnipsel
an der richtigen Stelle einfügen.
Wenn Ihr Besucher einen Kauf tätigt, wird in der Regel eine "Danke"-Seite
aktiviert. Auf dieser Seite ist der Code zum Messen der Konversion
eingefügt. Da die Danke-Seite nur dann aktiviert wird, wenn ein
Verkauf stattfindet, ist also das Aufrufen dieser Seite gleichbedeutend
mit einem Kauf.
Was genau können Sie bei der Konversionsmessung sehen?
Sie erfahren durch die Konversionsmessung nicht nur, wann der
Verkauf getätigt wurde, sondern auch auf welche Schlüsselbegriffe
Ihr Kunde angesprochen hat. Die Daten der Konversionsmessung können
Sie in den entsprechenden Programmen von Overture beziehungsweise
Google sehen. Wenn Sie also sowohl Google als auch Overture nutzen,
müssen Sie zwei Skripte auf der Danke-Seite einfügen. Nutzen Sie
die Konversions-Meßinstrumente von Google und Overture, können
Sie dementsprechend die Konversionen nur einzeln, nicht jedoch
zusammen angezeigt bekommen.
Was sind Vor- und Nachteile der kostenfreien Konversionsmessung?
Vorteile
- Sie erhalten die Daten kostenfrei
- Die Daten liefern entscheidungsrelevante Informationen
- Die Erfolgsmessung ist einfach zu installieren
- Sie können die Erfolgsmessung mehrfach und überall installieren
Nachteile
- Nicht alle Besucher mögen Cookies und haben diese deaktiviert
- Cookies sind nur 30 Tage aktiv. Danach getätigte Verkäufe
können nicht der Kampagne zugeordnet werden
- Google Logo auf der Danke-Seite kann Käufer irritieren und
möglicherweise von weiteren Käufen abhalten.
- Bei einigen Kunden-Rechnern verlangsamt sich offenbar die
Abwicklung bei zwei oder mehr Meßwerkzeugen auf der Danke-Seite
Bewertung der Faktoren
Für sehr viele Unternehmen reicht die von den Anbietern angebotene
Konversionsmessung aus. Ganz klar: sie ist besser als gar nicht
zu messen. Denn es gibt erschreckend viele Unternehmen, die nicht
einmal einen Ansatz zur Erfolgsmessung machen.
Wenn Sie aus Erfahrung wissen, dass Ihre Produkte oder Dienstleistungen
sich nicht innerhalb von 30 Tagen verkaufen (beispielsweise IT-Lösungen),
dann sollten Sie auf eine andere Erfolgsmessung setzen, die zudem
in der Lage ist, die Verkäufe aus verschiedenen Quellen darzustellen.
Mit der Möglichkeit, das Erfolgsmessinstrument auf beliebig vielen
Seiten einfügen zu können, können Sie beispielsweise parallel
messen, wie viele Leute sich für einen Newsletter eigetragen haben
und wieviele Personen etwas gekauft haben.
Das heißt also, dass Sie den Wert einer Anzeigenkampagne nicht
nur kurzfristig, sondern auch deren mittelfristigen Erfolg messen
können. Denn ein Interessent, den Sie künftig mit seiner Erlaubnis
ansprechen können, ist kostengünstiger als jede Neugewinnung.
*** Welche Daten bekommen Sie von PPC-Anbietern geliefert?
Im Vorfeld einer Anzeigenkampagne erhalten Sie bei Overture die
Zahl der Suchanfragen aus dem Vormonat angezeigt. Google liefert
dagegen die Zahl der potenziellen Klicks pro Tag aus. Haben Sie
eine Kampagne gebucht, erhalten Sie auch bei Overture die voraussichtliche
Anzahl der Klicks (pro Monat) angezeigt. Sowohl für Google als
auch für Overture sind diese Prognosen hinreichend präzise.
Diese Daten stellen Ihnen die Pay-Per-Click-Anbieter zur Verfügung:
- Seitenimpressionen (Aufrufe der Seiten)
- Klicks
- Klickrate
- durchschnittlicher Preis pro Klick
- Anzahl der Konversionen
- Konversionsrate
- Kosten pro Konversion
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Werbeerfolgsmessung
im E-Business - Edeltraud Richtsfeld
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