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erschließen Sie Märkte über Auktionen
So erschließen Sie Märkte über Auktionen
Teil 1: Was Sie tun müssen, damit sich Auktionen für Sie rechnen
Von Karsten Büttner
Längst
sind private Anbieter bei den virtuellen Auktionshäusern wie eBay
nicht mehr in der Mehrzahl. Etliche Unternehmen haben die Chancen
erkannt, wie sich mit Auktionen zusätzliche Märkte erschließen
lassen. Wie Sie diese Marktplätze für sich nutzen können und was
Sie im Vorfeld beachten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.
Unternehmen wie www.konkurshalle.de
nutzen die Plattform eBay als eine zusätzliche Ansprache, um bundesweit
Produkte aus Unternehmensauflösungen anzubieten.
Da bis zum Abschluss der Auktion der Anbieter anonym anbieten
kann, ist das für professionelle Anbieter wie zum Beispiel Küchenstudios
attraktiv, weil sie dadurch ihren eigenen Markt nicht kannibalisieren.
Ohne Frage: Eine preiswerte Kücheneinrichtung ist nicht nur ein
attraktives Produkt für den Kunden, sondern bietet dem Verkäufer
eine immer noch vergleichsweise hohe Gewinnspanne. Ein Küchenstudio,
das vorher auf aufwändige Anzeigenwerbung angewiesen war, hat
nun mit der Auktion weitaus geringere Werbekosten bei einem gleichzeitig
höheren Verbreitungsgrad.
Natürlich blüht auch der Handel mit CDs. So schwört Jörg Mainka
auf eBay, wenn es darum geht, "nebenbei" CDs an den Mann oder
die Frau zu bringen. "Das Schöne ist, dass man keine hohen Anfangsinvestitionen
hat, um auszuprobieren, was ankommt und was nicht. Da reicht erst
einmal ein Dutzend CDs aus der eigenen Sammlung."
Praktisch ist, dass man kein eigenes Shopsystem, kein Extrapersonal,
nicht einmal eine eigene Website benötigt. Das klingt nach goldenen
Zeiten. Damit Auktionen aber nicht nur nebenbei verdientes Taschengeld
sind, muss Einiges im Vorhinein bedacht werden.
Rechnet sich das eigentlich?
Nehmen wir unseren CD-Verkäufer, der CDs über das Auktionshaus
verkauft. Anfangs war es ein Teil der privaten Sammlung, der über
den virtuellen Ladentisch ging. Dann merkt er, dass offenbar ein
Bedarf an gebrauchten CDs besteht. So streift Mainka fortan über
Hamburger Flohmärkte und ergattert dort gebrauchte CDs für durchschnittlich
1,50 €, um sie zwischen 3-6 € weiter zu verkaufen. Bei einer Einstellgebühr
von etwa 50 Cent bei eBay bleiben also pro CD noch 2,50 - 5,50
€ über. Natürlich ist es nicht das Massengeschäft, sondern die
Raritäten, mit denen sich richtig Geld verdienen lässt. Für die
Cross-Over-Produktion von Opernstar Ann-Sophie Mutter und Rocklegende
Elvis Costello zahlen Fans auch schon mal 40 € - für eine gebrauchte
CD.
Rechnet man allerdings die Zeit für die Erfassung in die Auktions-Datenbank
und den Versand dazu, bleibt unter dem Strich möglicherweise nicht
viel übrig, auch wenn die eine oder andere Rarität ein Vielfaches
bringt.
Prozesse strukturieren und automatisieren
Wenn Sie Auktionen für Ihre Unternehmung einsetzen wollen, sollten
Sie sich daher im Vorfeld überlegen,
- mit welchem Produkt sich welche Gewinne erzielen lassen
- wie Sie welche Prozesse weitgehend automatisieren können
- wie Sie Ihren Erstkäufern weitere Produkte verkaufen können
Als erstes müssen Sie wissen, welche Abläufe von Einkauf bis
Versand bei Ihrem Produkt genau anfallen und wie lange diese Vorgänge
dauern.
Wer, wie unser Musikkenner, über Hamburgs Flohmärkte streift,
muss diese Zeit realistischer Weise als Arbeitszeit für den Einkauf
rechnen. Dann fällt Zeit für die Sortierung der CDs und die Aufnahme
in die Datenbank an. Erhält ein Auktionsteilnehmer den Zuschlag
für ein angebotenes Produkt, so bekommt der Händler eine Nachricht
vom Auktionshaus.
Nun muss der Händler dem Käufer das Abwicklungsprozedere (Kosten
und Versand) erläutern, den Eingang des Geldes abwarten, die gewünschte
Ware verpacken und versenden. Wer dieses auch nur mit - sagen
wir - 50 Adressen ohne eine ausreichende Software getan hat, wird
hier bereits in die Zeitfalle tappen. Denn die häufig notwendige
doppelte Datenaufnahme, die richtige Zuordnung von Produkt und
Käufer, das Erstellen von Versandlabeln verschlingen viel Energie
und Zeit.
Eine Software, die einige Routine-Vorgänge wie automatische Antworten
oder den Versand überwacht, ist http://www.auctionoverlook.de.
Sie ist speziell auf die Bedürfnisse von eBay-Verkäufern zugeschnitten.
Auktionen als Startpunkt für Neu-kundengewinnung
Haben Sie die Abläufe weitgehend automatisiert, so bleibt immer
noch die Frage, ob sich der Aufwand lohnt. Beim CD-Verkauf mag
man angesichts der niedrigen Gewinnspanne Zweifel haben. Doch
durch eine einfache Strategie setzen Sie die Auktion für weitere
Geschäfte ein.
Richten Sie einen regelmäßig erscheinenden Newsletter ein, den
Sie Ihren Käufern anbieten. Geben Sie Ihren Käufern die Möglichkeit,
vorab (oder exklusiv) CD-Raritäten oder sogar andere verwandte
Produkte bei Ihnen zu kaufen.
Dann entfallen sogar die Einstellkosten beim Auktionshaus und
Sie können Ihre Produkte auch unaufwendig in einem Texteditor
schreiben. Hinter jedes Produkt kommt eine Bestellnummer. Zur
Bestellung reicht eine simple E-Mail mit dem Kurztitel und der
Bestellnummer. Damit könnten Sie sogar auf eine Website verzichten.
Wichtig beim Versand eines Newsletters ist, dass Sie auf alle
Fälle die Erlaubnis für den weiteren Kontakt mit Ihren Käufern
einholen. Ein Kauf ist nicht automatisch ein Ein-verständnis weiterhin
von Ihnen per E-Mail kontaktiert zu werden.
Finden Sie die richtige Auktion für Ihr Produkt
Ohne Frage ist eBay (http://www.ebay.de)
die wohl bekannteste und größte virtuelle Auktionshalle. Aber
hier müssen Sie genau hinschauen, ob mit der großen Besu-cherzahl
nicht auch die Anzahl der Anbieter so hoch ist, dass dadurch auch
die zu erzielenden Preise relativ niedrig sind.
Sie sollten auf alle Fälle in Ihrem Segment verschiedene Auktionen
analysieren, in welchen Größenordnungen verkauft wird und welche
Preis erzielbar sind. Da kann es dann interessanter sein, ein
Segment vielleicht bei Ricardo (http://www.ricardo.de)
oder Spezialauktionen zu verstei-gern.
Es lohnt sich daher auch, die Spezialauktionen unter die Lupe
zu nehmen. So finden sich unter dem denglishen Titel http://www.gameauktionen.de
Spiele für PC oder Gameboy. Musikinstrumente oder Noten haben
ihre Heimat unter http://www.musica.at.
Wer neuwertige Bücher aus Restbeständen oder leicht beschädigt
akzeptabel findet, kann unter http://www.dealit.de
fündig werden.
Sicherheit für Verkäufer und Käufer
Auktionen wurden vor gar nicht langer Zeit als das Geschäftsmodell
der Zukunft gehandelt. Wie bei vielen Projekten der New Economy
sind nur einige Große geblieben. Doch deren Marktplätze bieten
Raum für Verkäufer unter einem Dach.
Der Buchhändler Amazon, der sich jetzt auch als Auktionshaus
etablieren will, bietet seinen Verkäufern sogar ein Inkasso an.
Das heißt: gegen eine Gebühr zieht er das Geld für die versteigerten
Gegenstände vom Bieter ein und überweist sie dem Anbietenden.
Damit ist für den Verkäufer ein hoher Mehrwert entstanden. So
muss er sich nur noch um den Versand und die Kommunikation mit
den Kunden kümmern. Anbieter wie Amazon und eBay haben mit ihren
Bewertungssystemen der Verkäufer außerdem für Vertrauen und damit
Kaufsicherheit gesorgt. Wesentliche Leistungen, die ein Händler
ansonsten mühsam selbst erarbeiten muss, sind hier von einem Marktplatz-Anbieter
bereits erbracht worden.
Das dürfte ein Grund mehr sein, Auktionen als Markt für seine
Geschäfte in Betracht zu ziehen.
Fazit
Wir haben Ihnen gezeigt, dass nicht nur ein günstiger Einkauf,
sondern eine weitgehend automatisierte Abwicklung von Vorgängen
notwendig ist, um kosteneffektiv und gleichzeitig kundenorientiert
zu arbeiten.
Teil 2: Wie Sie profitable
Produkte für Auktionen finden
Mehr Infos finden Sie auf unserer speziellen Seite zu Auktionen
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